BC Vlotho 2 – TuS Friedrichsdorf 1, 3:5

Die abermals ersatzgeschwächte Landesligatruppe um Björn Bennefeld musste am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den Spitzenreiter aus Friedrichsdorf antreten. Erst kurz vor Spiel, bedingt durch den Spielausfall der Dritten,

konnte sich Bennefeld noch die Kräfte seiner Frau Mandy und von Dominic Scheel sichern. Außerdem kam Anna Benke zum Einsatz, die seit langer Zeit erstmals überhaupt wieder in einem Mannschaftsspiel aufschlug. Doch die komplett zusammengewürfelte Truppe machte es richtig spannend. Gleich fünf der acht Spiele gingen über die volle Distanz von drei Sätzen. Im Ersten Doppel traten Vlotho’s Allzweckwaffen André Fichtner und Carsten Detering an. In einem spannenden ersten Satz sicherten sie sich gleich diesen mit 21:19, verloren jedoch den Zweiten und auch der Kampf im Dritten konnte den 0:1 Rückstand nicht verhindern. „Wir haben unter Druck einfach zu viele Fehler gemacht“, so Fichtner im Anschluss. Zeitgleich hatten Björn Bennefeld und Sven Freimark im zweiten Herrendoppel die Chance den Ausgleich zu sichern, verloren aber relativ deutlich 17:21 und 10:21. Das Damendoppel mit Anna Benke und Mandy Bennefeld, überhaupt nicht eingespielt auf Grund der zuvor erläuterten Konstellation, ließ aber aufhören. Nach einem Satzverlust im Ersten, erkämpften sich die beiden Vlothoerinnen mit 23:21 denkbar knapp den Zweiten. Doch im Entscheidungssatz war die Luft raus und ging mit 11:21 deutlich an den Tabellenführer. In die Einzel ging es mit einem 0:3 Rückstand. Kapitän Bennefeld machte seine Doppelniederlage wieder wett, konnte glatt in zwei Sätzen gegen Nils Rogge bestehen. 1:3. Sven Freimark konnte ebenfalls punkten. Musste aber über die volle Distanz gehen. 2:3. Doch es liefen ja auch noch andere Spiele zum Teil zeitgleich. So musste Mandy Bennefeld in ihrem Einzel Federn lassen und auch Dominic Scheel konnte nach hartem und langem Kampf gegen einen starken Sven Leifeld leider keinen Punkt einstreichen. Scheel hingegen bot alles auf, was die Kräfte hergaben. Schon der erste Durchgang war äußerst knapp. Erst bei 25:23 war Schluss und ging an den Vlothoer. Leider konnte er im Zweiten dann nicht mehr mithalten, verlor deutlich 12:21. Doch im Dritten legte er nochmal alles in die Waagschale, kämpfte bis zum Schluss, doch er musste sich mit 19:21 geschlagen geben. Scheel sagte nach Ende des Spiels: „Schade, dass ich dem Team bei dem insgesamt tollen und knappen Ergebnis nicht helfen konnte.“ Das letzte Spiel bestritten Fichtner und Benke. Das absolut nicht eingespielte Mixed musste sich im ersten Satz erst mal finden. 10:21 und Satzverlust. Doch dann schlug die Stunde der Vlothoer. Zu erwähnen ist, dass das gegnerische Mixed aus Friedrichsdorf das stärkste der Liga ist und bisher wenig liegen ließ. Fichtner/Benke holten Punkt um Punkt. Der Zweite Satz ging prompt in Verlängerung. 23:21 für Vlotho, es ging tatsächlich in den Dritten. Auch hier war Spannung bis zum Ende garantiert. Am Ende behielten die Vlothoer mit zwei Punkten Vorsprung die Oberhand und 21:19 wurde notiert. Dieser dritte Punkt bedeutete leider nicht den Gesamtsieg, doch die Zuschauer waren bestens unterhalten. Die Zweite bleibt damit auf einem soliden Vierten Platz in der Landesliga.

 

BC Vlotho 3 – SC Bad Oeynhausen 3, 8:0

Auf Grund eines missglückten Emailverkehrs, hat die Dritte Mannschaft erst kurz vor offiziellem Spielbeginn von der Absage der Oeynhausener erfahren. Damit ging das Spiel 8:0 an die Vlothoer. Dominic Scheel und Mandy Bennfeld konnten daher bekanntlich in der Zweiten aushelfen. Der Zweite Platz bleibt weiterhin sicher. Im nächsten Spiel muss das Team um Boris Thiele und Marco Engelking gegen den Spitzenreiter aus Volmerdingsen antreten. Ein Sieg ist Pflicht um eine theoretische Chance auf den Aufstieg zu wahren. Dann müsste Vlotho auch das letzte Spiel gewinnen und Volmerdingsen im Gegenzug verlieren oder unentschieden spielen. Bei letzterem Ergebnis wird es jedoch bei Punktgleichheit eine knappe Rechnung um den Aufstieg.

 

TuS Tengern 1 – BC Vlotho 4, 0:8

Eine ordentliche Klatsche hatte die Vierte in ihrem Auswärtsspiel für den Gegner mitgebracht. Bis auf das Damendoppel Schritt/Fromme und das Mixed Kaden/Schritt wurden alle Spiele in zwei Sätzen relativ souverän gewonnen. Interessante Randnotiz: Altmeister Andreas Lenger spielte zum ersten Mal mit seinem Sohn Niklas zusammen in einer Mannschaft. Im zweiten Doppel standen sie sogar gemeinsam auf dem Feld und konnten die Punkte für Vlotho sichern. Für Spannung ist weiter gesorgt in der Kreisliga, denn bei einem Sieg im nächsten Spiel entscheidet es sich erst im letzten Spiel der Saison, ob es zum Aufstieg reicht oder nicht. Denn dann kommt es zum Spitzenspiel zwischen aktuellem Spitzenreiter Dielingen und den Vlothoern.

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